Wer wir sind?

Die Deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit in der Suchthilfe (DG-SAS) ist ein Zusammenschluss all derjenigen, die sich für die Stärkung Sozialer Arbeit und damit sozialarbeiterische Perspektiven in der Suchthilfe einsetzen. Wir sind als Sozialarbeitende in unterschiedlichen Einrichtungen, bspw. Drogenkonsumräumen, Suchtberatung, betreute Wohnformen oder stationäre Rehaeinrichtungen tätig oder forschen und unterrichten an Hochschulen in Studiengängen Sozialer Arbeit. Gemeinsam engagieren wir uns für die Weiterentwicklung sowie bessere Sichtbarkeit Sozialer Arbeit in Praxis und Wissenschaft.  

 

Was macht die Perspektive Sozialer Arbeit aus?

Soziale Arbeit in der Suchthilfe kennzeichnet sich durch:

-          Einen ganzheitlichen Blick auf Adressat:innen sowie ihnen nahestehenden Menschen und einen verstehenden Zugang zu ihrer Lebenssituation sowie ihren Bewältigungsstrategien.

-          Zieloffenheit in der Beratung und Unterstützung von Menschen, mit Substanzgebrauch oder abhängigen Verhaltensweisen, die grundlegende Ambivalenz von Konsum- und Verhaltensmustern anerkennend.

-          Soziale Arbeit unterstützt Recoveryprozesse und setzt damit das Erleben sowie die Expertise der Adressat:innen ins Zentrum.

-          Einsetzen für ein diversitätssensibles Verständnis von Sucht und Substanzkonsum.

-          Förderung von sozialer Teilhabe und damit den Abbau von Diskriminierung und Stigmatisierung in Hilfestrukturen und darüber hinaus.

 

Die Deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit in der Suchthilfe (DG-SAS) setzt sich für folgende Ziele ein:

  • Förderung und Weiterentwicklung der Sozialen Arbeit in der Suchthilfe im Interesse der Verbesserung der Lebenswirklichkeit von Menschen mit problematischem Konsum psychoaktiver Substanzen sowie von Glücksspiel, digitalen Medien und weitere abhängige Verhaltensmuster.
  • Kontinuierliche Entwicklung eines Kompetenzprofils für Soziale Arbeit in der Suchthilfe auf der Grundlage qualifizierter Ausbildungs- und Weiterbildungsinhalte
  • Entwicklung und Verankerung qualifizierter Rahmencurricula zum Fachgebiet "Sucht/Suchthilfe" in Aus- und Weiterbildungseinrichtungen der Sozialen Arbeit
  • Erhöhung der Transparenz der spezifischen Qualität Sozialer Arbeit in der Suchthilfe
  • Förderung des Transfers zwischen Forschung, Lehre und Praxis der Suchtarbeit
  • Förderung innovativer Suchthilfekonzepte und -projekte
  • Vertretung der fachspezifischen Interessen der Mitglieder im Dialog mit Politik, Administration, Leistungsträgern, Berufs- und Fachverbänden
  • Beteiligung der Mitglieder bei der Erreichung dieser Ziele z. B. über die Unterstützung bei der Veröffentlichung von Konzepten oder Stellungnahmen